Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Aufträge zwischen Florian Busch, Fischtown3D, Pferdekoppel 7, 27619 Schiffdorf-Sellstedt ("Anbieter") und seinen Kunden über 3D-Druck, Lasergravur, individuelle Konstruktion sowie verwandte Leistungen. Kunde im Sinne dieser AGB kann sowohl ein Verbraucher als auch ein Unternehmer sein. Verbraucher ist, wer ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließt, der überwiegend weder seiner gewerblichen noch seiner selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Anfragen über das Kontaktformular, per E-Mail oder telefonisch zu individuell anzufertigenden Produkten und Leistungen sind unverbindlich und noch keine Bestellung. Nach Rücksprache erstellt der Anbieter ein individuelles Angebot. Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde dieses Angebot in Textform (z. B. per E-Mail) oder telefonisch annimmt. Die Produktion beginnt erst nach Freigabe des Angebots.
Bereits angebotene Produkte, die nicht individuell nach Kundenvorgaben angefertigt werden, kann der Kunde per E-Mail zum zuvor mitgeteilten Preis und zu den zuvor mitgeteilten Lieferbedingungen bestellen. Die Bestell-E-Mail gilt als Angebot des Kunden. Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Bestellung in Textform bestätigt oder die Ware versendet. Sind Produkt, Preis oder Lieferbedingungen noch nicht mitgeteilt, gilt die E-Mail zunächst als unverbindliche Anfrage; der Anbieter erstellt dann ein Angebot, das der Kunde nach dem oben beschriebenen Verfahren freigibt.
Bei Fernabsatzverträgen mit Verbrauchern bestätigt der Anbieter den Vertragsinhalt innerhalb angemessener Frist nach Vertragsschluss, spätestens bei Lieferung der Ware oder vor Beginn der Dienstleistung, auf einem dauerhaften Datenträger, z. B. per E-Mail oder WhatsApp-Nachricht, sofern der Verbraucher diese dauerhaft speichern und unverändert wiedergeben kann. Ist dies bei WhatsApp nicht gewährleistet, erfolgt die Bestätigung per E-Mail.
Ein Großteil der Leistungen (3D-Druck, Lasergravur und Konstruktion nach Kundenvorgabe) sind individuelle Anfertigungen, die nach den Wünschen des Kunden (Datei, Maße, Text, Motiv) hergestellt werden. Stellt der Kunde hierfür Dateien, Logos, Bilder, Texte oder sonstige Inhalte zur Verfügung, ist er allein dafür verantwortlich, dass er zu deren Nutzung berechtigt ist und dass hierdurch keine Rechte Dritter (insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte) verletzt werden. Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die im Zusammenhang mit einer Rechtsverletzung durch die vertragsgemäße Nutzung der überlassenen Inhalte gegen den Anbieter geltend gemacht werden, einschließlich der notwendigen Kosten der Rechtsverteidigung; dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat. Der Anbieter behält sich vor, Aufträge abzulehnen, wenn die überlassenen Inhalte gegen gesetzliche Verbote oder die guten Sitten verstoßen, insbesondere bei verfassungsfeindlichen, diskriminierenden, beleidigenden oder gewaltverherrlichenden Inhalten.
Im 3D-Druck sind feine Schichtlinien und Ansatzstellen von Stützstrukturen verfahrenstypisch; Naturmaterialien wie Schiefer und Holz weisen eine individuelle Struktur, Maserung und Färbung auf, die auch das Gravurbild beeinflusst. Solche Merkmale sind kein Mangel, soweit sie bei Sachen gleicher Art üblich sind und der Kunde sie nach Art der Sache erwarten kann. Weitergehende Abweichungen von den objektiven Anforderungen an die Ware (§ 434 Abs. 3 BGB) werden mit Verbrauchern nur vereinbart, wenn der Anbieter den Kunden vor Abgabe seiner Vertragserklärung im Angebot eigens auf die konkrete Abweichung hinweist und der Kunde ihr ausdrücklich und gesondert zustimmt (§ 476 Abs. 1 Satz 2 BGB).
Stellt der Kunde eigene Gegenstände zur Bearbeitung bereit (z. B. Gläser, Flaschen, Werkzeuge oder Holzteile zur Gravur), weist der Anbieter vor Auftragsannahme auf ihm bekannte materialbedingte Risiken hin, etwa Spannungsrisse bei Glas oder unvorhersehbare Reaktionen von Beschichtungen. Auf Wunsch erfolgt zunächst eine Probegravur an einer unauffälligen Stelle oder an einem vom Kunden gestellten Probestück; bei Kleinserien empfiehlt der Anbieter, Ersatzstücke mitzuliefern. Wird ein bereitgestellter Gegenstand bei der Bearbeitung beschädigt, haftet der Anbieter nach § 8. Beruht die Beschädigung auf einer Eigenschaft des bereitgestellten Gegenstands, die der Anbieter bei sorgfältiger Prüfung nicht erkennen konnte, haftet er nicht; § 645 BGB bleibt unberührt.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung mitgeteilten Preise. Da der Anbieter Kleinunternehmer im Sinne des § 19 Abs. 1 UStG ist, wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen. Die Zahlung erfolgt per PayPal, auf Rechnung per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto oder in bar bei Abholung. Das PayPal-Konto des Anbieters ist unter info@fischtown3d.de geführt. Bei Zahlung per PayPal erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg, unter Geltung der jeweiligen PayPal-Nutzungsbedingungen.
Die Lieferung erfolgt nach Vereinbarung durch Abholung in Schiffdorf-Sellstedt oder per Versand. Versandkosten und Lieferzeit richten sich nach den jeweils aktuellen Preisen und der Auslastung des Versanddienstleisters (DHL) und werden vor Vertragsschluss mitgeteilt. Bei Abholung vor Ort fallen keine Versandkosten an. Bei Verträgen mit Verbrauchern trägt der Anbieter das Versandrisiko bis zur Übergabe der Ware an den Kunden (§ 475 Abs. 2 BGB).
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.
Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsvorschriften. Gegenüber Verbrauchern beträgt die gesetzliche Gewährleistungsfrist zwei Jahre ab Lieferung der Ware. Handelt der Kunde als Unternehmer, hat der Anbieter die Wahl der Art der Nacherfüllung, und die Verjährungsfrist für Mängelrechte an neu hergestellten Waren beträgt ein Jahr ab Ablieferung. Diese Verkürzung gilt nicht für Schadensersatzansprüche (für diese gilt § 8), nicht bei arglistigem Verschweigen eines Mangels oder Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit der Ware, nicht für Rückgriffsansprüche nach §§ 445a, 445b, 478 BGB und nicht in den Fällen des § 438 Abs. 1 Nr. 2 BGB; insoweit gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
Der Anbieter haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt: Der Anbieter haftet aus jedem Rechtsgrund unbeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens, soweit nichts anderes geregelt ist, sowie aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz. Verletzt der Anbieter fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern keine unbeschränkte Haftung nach dem vorstehenden Satz besteht. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Anbieters ausgeschlossen. Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch für die Haftung des Anbieters für seine Erfüllungsgehilfen.
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu; es gelten die Bedingungen und Folgen der gesonderten Widerrufsbelehrung. Bei Waren kann das Widerrufsrecht nur dann nach § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB ausgeschlossen sein, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für eine nicht vorgefertigte, nach Kundenvorgaben bestimmte oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnittene Ware erfüllt sind. Dies gilt nicht pauschal für jede erst nach Bestellung hergestellte Ware und nicht allein wegen einer individuellen Dienstleistung. Der bloße Beginn einer Dienstleistung lässt das Widerrufsrecht nicht erlöschen.
Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Handelt der Kunde als Verbraucher, gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der ihm durch zwingende Bestimmungen des Rechts seines gewöhnlichen Aufenthaltsstaats gewährte Schutz entzogen wird. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nicht bereit.